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Starke Hilfe: 7,65 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie

Gefördert werden medizinische Forschung, Infrastruktur- und Sozialprojekten sowie die Arbeit von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen

Für den Kampf gegen Leukämie und andere bösartige Blut-, Lymph- oder Knochenmarkserkrankungen hat die Mitgliederversammlung des José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. unter Vorsitz ihres Initiators José Carreras in diesem Jahr weitere 7,65 Millionen Euro Fördergelder bewilligt. So werden allein 20 Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 4,4 Millionen Euro gefördert.

„Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem. Dieses große Ziel unseres Initiator José Carreras streben wir mit der Förderung der medizinischen Forschung und der Finanzierung von Infrastrukturprojekten an. Außerdem unterstützen wir mit Stipendien den wissenschaftlichen Nachwuchs und fördern Sozialprojekte sowie die Arbeit von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen“, erklärt Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand des José Carreras Leukämie-Stiftung e. V.

Erst vor wenigen Tagen wurde am Universitätsklinikum Regensburg das unter anderem mit Geldern der José Carreras Leukämie-Stiftung finanzierte Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern e. V. eingeweiht. „Familienangehörige von Leukämiepatienten, die oft von weit anreisen müssen, können jetzt direkt neben dem Universitätsklinikum im Patientenhaus übernachten. In einer schwierigen Lebensphase bietet das bislang in Deutschland einmalige Patientenhaus den Leukämie-Patienten und deren Angehörigen Ruhe und Geborgenheit. Wir sind deshalb sehr glücklich, dass wir das José Carreras Begegnungszentrum im Patientenhaus mit 400.000 Euro realisieren konnten“, sagt Dr. Gabriele Kröner.

Ein aktueller Schwerpunkt des Forschungsengagements bleibt die Bekämpfung der Graft-versus-Host-Erkrankung (Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion) nach einer
Blutstammzelltransplantation, die für viele Leukämie-Patienten oft die einzige Chance auf Heilung ist. Diese von dem José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. unterstützte Multicenter-Studie, an der sich alle namhaften Universitäten in Deutschland beteiligen, wird mit einer Förderung von 500.000 Euro durchgeführt.

Dr. Gabriele Kröner: „Nach einer eigentlich lebensrettenden Stammzelltransplantation kann es zu einer unerwünschten Immunreaktion kommen, bei der sich das Transplantat des Spenders gegen den Wirt des Empfängers richtet und verschiedene Gewebe des Empfängers angreift, wie die Haut, die Leber, den Darm oder die Lunge, was zu schweren Komplikationen bis zum Tod führen kann. Wenn es den Wissenschaftlern gelingt, die Graft-versus-Host-Erkrankung in den Griff zu bekommen, ist das ein großer Schritt, um die Überlebenschancen von Leukämie-Patienten deutlich zu erhöhen.“

Neu im Förderprogramm ist der José Carreras Hilfsfonds. Dr. Gabriele Kröner: „In begründeten Einzelfällen möchten wir betroffene Patienten und deren Familien auch direkt unterstützen können. Entscheidend ist dafür das Votum unseres unabhängigen Beirates.“

Der Beirat des José Carreras Hilfsfonds besteht mit Prof. Ulrike Kostka, Direktorin der Caritas im Erzbistum Berlin, Dr. Nikolaus Schneider, ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelische Kirche in Deutschland und gemeinsam mit seiner Frau Anne auch Botschafter der José Carreras Leukämie-Stiftung, sowie Dr. Johannes Friedrich, ehemaliger Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, aus drei Persönlichkeiten des öffentlichen und kirchlichen Lebens.

Allein in Deutschland haben José Carreras und die José Carreras Leukämie-Stiftung sowie der José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. in den vergangenen zwei Jahrzehnten über 200 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie und andere bösartige Blut-, Lymph- oder Knochenmarkserkrankungen gesammelt. Mit den Spenden konnten mehr als 1.200 Projekte finanziert werden.

Um die Arbeit fortzusetzen, wird José Carreras auch in diesem Jahr wieder zur großen José Carreras Gala einladen und gemeinsam mit seinen internationalen und nationalen Künstlerfreuden um Spenden bitten. Deutschlands emotionalste Benefiz-Gala findet wieder in München statt. Die 24. José Carreras Gala wird am 12. Dezember 2018 ab 20.15 Uhr live bei SAT.1 Gold im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Der Kartenvorverkauf beginnt im Herbst. Aktuelle Informationen unter www.josecarrerasgala.de.

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Fokus Gesundheitsversorgung: Frauenbund lädt zum Kongress in Augsburg ein

Unter dem Titel „Landlust - Landfrust: Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“ veranstaltet der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern (KDFB) am Freitag, 22. Juni 2018 zu einem Gesundheitskongress in Haus Sankt Ulrich

München/Augsburg, 15.06.2018 – Unter dem Titel „Landlust - Landfrust: Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“ lädt der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern (KDFB) am Freitag, 22. Juni 2018, von 10 bis 17 Uhr zu einem Gesundheitskongress in das Haus Sankt Ulrich (Kappelberg 1, 86150 Augsburg) ein. Der KDFB setzt damit ein starkes gesellschaftliches Signal für die Schaffung von gleichwertigen gesundheits-infrastrukturellen Rahmenbedingungen für Frauen und Familien in Stadt und Land.

Hintergrund ist die besorgniserregende Entwicklung, dass gerade auf dem Land immer mehr Ärzte, Medizinische Fachangestellte sowie Pflegerinnen und Pfleger fehlen. Der Frauenbund, der mit seinen Zweigvereinen gerade im ländlichen Raum stark vernetzt ist, unterstützt Frauen in allen Lebenssituationen und kennt deshalb die Situation vor Ort aus erster Hand. Der Gesundheitskongress soll die Möglichkeit bieten, mit Fachleuten aus verschiedensten Gesundheitsbereichen in Austausch zu kommen, um mögliche Lösungsansätze zu entwickeln und an die Politik zu kommunizieren.

Der Gesundheitskongress ist öffentlich und findet im Rahmen der Landesdelegiertenversammlung, die am Samstag ebenfalls im Haus Sankt Ulrich statt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt für KDFB-Mitglieder 35 Euro und für Nicht-Mitglieder 50 Euro.


Kongressprogramm „Landlust - Landfrust: Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“:

Ab 10 Uhr:
„Land in Sicht: Entwicklung ländlicher Räume und Perspektiven der Daseinsvorsorge“, Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron, Universität Münster, Institut für Geographie, AG Raumplanung

„Landluft allein macht nicht gesund“, Podiumsdiskussion mit Ruth Nowak (Ministerialdirektorin im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege), Dr. Marianne Koch (Ärztin und Buchautorin), Monika Arzberger (Vorsitzende der Gesellschaftspolitischen Kommission und stellv. Landesvorsitzende des KDFB) und Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron. Moderation: Ulrike Ostner, Bayerischer Rundfunk

Ab 14 Uhr:
Im Labor: Dialogrunden

„Skypen bis der Arzt kommt - wie digitaler Wandel die Gesundheitsversorgung beeinflusst“, Prof. Dr. Walter Swoboda, Direktor am Institut für digitale Transformation, Hochschule Neu-Ulm

„Wenn der Hausarzt nicht mehr klingelt - Handlungsstrategien gegen den drohenden Hausärztemangel in ländlichen Gemeinden“, Dr. Jakob Berger, Meitingen, Hausarzt, Regionaler Vorstandsbeauftragter Schwaben, Kassenärztliche Vereinigung Bayerns

„Rettungsgasse freihalten - die Situation der Krankenhäuser und der Notfallversorgung im ländlichen Raum“, Andreas Diehm, stellvertretender Geschäftsführer, Bayerische Krankenhausgesellschaft e.V., München

„Wir werden das Kind schon schaukeln - Geburtshilfe und Hebammenversorgung“, Susanne Weyherter, 2. Vorsitzende Bayerischer Hebammen Landesverband

„Kein kleiner Unterschied - die Geschlechterperspektive in der Medizin“, Johanna Zebisch, Fachreferentin Gendermedizin, Städtisches Klinikum München GmbH

„Geht doch - das Konzept der Gesundheitsregion plus am Beispiel Dillingen“, Carolin Rolle und Eugenie Schweikert, Landratsamt Dillingen

„Ist eine(r) von Euch krank… (Jak. 5,14) - spirituelle Begleitung für Kranke und Sterbende - und Menschen, die zu ihnen gehören“, Irene Wimmi, Dipl. Theol., Krankenhausseelsorgerin, Römerberg


Über den KDFB:

Der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern (KDFB) ist Bayerns größter und unabhängiger Frauenverband mit 165.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1911 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein. Die Lebensbedingungen von Frauen und ihren Familien ist ihm dabei immer ein besonderes Anliegen gewesen. Weitere Informationen unter: www.frauenbund-bayern.de

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Fünf Tipps: So werden schlaffe Oberarme wieder straff

Straffe Oberarme sind das Thema im Frühjahr und Sommer. Dr. Eugen Höfter, Facharzt für Plastische Chirurgie, erklärt, wie man etwas gegen Winke-Winke-Arme unternehmen kann.

Lassen Sie sich nicht hängen! Straffe Oberarme sind das Thema im Frühjahr und Sommer. Während man in der kalten Jahreszeit die unerwünschten „Winke- Winke-Arme“ gut unter Jacken und Pullovern verstecken kann, kommt mit dem Frühling alles ans Licht. Viele Frauen – und auch zahlreiche Männer – sind deshalb unzufrieden.
„Kaum wird es wärmer, werden wir in unserer Praxis in München-Neuhausen mit Anfragen überrannt“, bestätigt Dr. Eugen Höfter den Anti- Winke-Winke-Trend. Der renommierte Facharzt für Plastische Chirurgie hat bereits seit Jahren Erfahrung mit dem Thema Oberarmstraffung.

Seine fünf wichtigsten Ratschläge.

Tipp 1: „Frauen sollten sich nicht zusätzlich unter Druck setzen und überkritisch mit ihrem Körper sein. Männer haben von Natur aus einen höheren Muskelanteil und damit automatisch auch straffere Oberarme“, so Dr. Höfter.

Tipp 2: „Für schöne und straffe Oberarme braucht es Muskeln – und die muss man sich erarbeiten. Optimal sind drei Trainingseinheiten pro Woche für den Oberkörper, zum Beispiel Liegestütze, Curls und Dips. Gut ist es, nach jeweils einem Monat die Übungen zu wechseln, um den gesamten Bereich zu definieren und zu straffen.“ Die Angst vieler Frauen, ein gezieltes Kraft- oder Kraftausdauertraining würde sie zu Bodybuildern machen, ist übrigens unbegründet, erklärt Dr. Höfter. „Dafür wäre ein sehr hartes und jahrelanges Training samt Ernährungsumstellung auf Eiweiß notwendig.“

Tipp 3: „Für einen schönen Körper sollte man seinen Fettanteil im Auge behalten. Von Diäten rate ich dringend ab, weil sie das Gegenteil bewirken. Besser ist eine gesunde Ernährung mit einem reduzierten Fettanteil und guten Ballaststoffen sowie regelmäßiger Ausdauersport. Perfekt für alle, die wieder schöne Arme haben wollen, ist das Schwimmen. Aber auch Nordic Walking trainiert den Oberkörper. Und wer Abwechslung mag, kann sich mit Klettern und Bouldern fit machen“, rät Dr. Höfter.

Tipp 4: „Ab über 30 wird es immer schwerer, allein mit Sport und Ernährung schnell zum Erfolg zu kommen. Hier können minimalinvasive Behandlungen unterstützen“, erklärt Dr. Höfter. „Gute Ergebnisse erzielt man mit Fractora Needling, einer neuartigen Radiofrequenzbehandlung, Thermage Thermallifting, wo hochfrequente Energie in Form von Radiowellen in tiefe Hautschichten abgegeben wird, sowie mit Coolsculpting, wo über Kälte gezielt Fettzellen abgebaut werden.“

Tipp 5: Sind diese Behandlungsmethoden ausgeschöpft, kann ein chirurgischer Eingriff den erwünschten Effekt bringen. Dr. Höfter: „Die plastische Chirurgie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Große Schnitte mit hässlichen Narben müssen nicht mehr sein. Wir sind heute in der Lage, sehr schonend und ohne Vollnarkose zu operieren. Wenn der Eingriff gut gemacht ist, gibt es wenige oder kaum sichtbare Spuren. Sprich: Die Patientin oder der Patient kann nach dem Eingriff ein kurzärmliges Shirt tragen und stolz die sportlich-straffen Arme zeigen.“

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Zweitmeinung: Wann ist eine Operation wirklich notwendig?

Jede dritte orthopädische Operation in Deutschland, so schätzen Experten, ist eigentlich nicht notwendig. Vor allem an Knie und Hüfte wird zu oft und zu schnell ein künstliches Gelenk eingesetzt.

Wir müssen die Bandscheibe operieren“ oder „Sie brauchen ein neues Hüftgelenk“. Was nach einer eindeutigen Diagnose klingt, hinterlässt oft Unsicherheit beim Patienten. Ist die Operation wirklich nötig? Gibt es keine andere Lösung?

„Bei einem planbaren Eingriff empfehle ich jedem Patienten, vor seiner Zustimmung zur OP eine zweite Fachmeinung einzuholen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Johannes Schauwecker. „Eine ärztliche Zweitmeinung lohnt sich natürlich nur, wenn der zweite Arzt über große Erfahrung in dem relevanten Fachgebiet verfügt. Dann aber kann sie eine Fehldiagnose vermeiden oder beim Patienten auch einfach Zweifel ausräumen und ein besseres Gefühl verschaffen“, rät der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie vom Orthopädiezentrum München Ost (OZMO).

Dr. Schauwecker: „Vor allem bei größeren Eingriffen, wie zum Beispiel einer Gelenkersatzoperation, spielt die fachliche Zweitmeinung eine wichtige Rolle.“ In dieser Situation sei der Patient oft ratlos, ob die ihm empfohlene OP notwendig ist und auch wirklich Besserung bringt. „Die Zweifel des Patienten sind zum Teil berechtigt, denn häufig wird nur anhand des Röntgenbildes entschieden und zur Operation geraten“, erklärt Dr. Schauwecker. Auf den Bildern könne der Arzt aber zum Beispiel nur die Verschleißerscheinungen des Gelenks erkennen. „Entscheidendes Kriterium ist jedoch immer der Leidensdruck der Patienten. Ist der Leidensdruck noch gar nicht so hoch oder sind nicht-operative Therapiemöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft, dann kann eine OP zu voreilig und damit unnötig sein“, sagt Dr. Schauwecker. Es mache, so der renommierte Orthopäde, einen entscheidenden Unterschied, ob zum Beispiel eine Patientin eine 30jährige Tänzerin ist, die ihren Beruf ausüben muss, oder eine ältere Frau, die hauptsächlich mit ihrem Hund Gassi gehen möchte. „Für die ältere Dame wäre wahrscheinlich eine physikalische Therapie das bessere Mittel der Wahl.“

Jede dritte orthopädische Operation in Deutschland, so schätzen Experten, ist eigentlich nicht notwendig. Vor allem an Knie und Hüfte wird zu oft und zu schnell ein künstliches Gelenk eingesetzt. Auffällig ist auch, dass in manchen Regionen Deutschlands deutlich mehr operiert wird als in anderen Gebieten. Allein mit unterschiedlichen regionalen Erkrankungszahlen lassen sich diese Differenzen nicht erklären. Wichtig ist es deshalb für den betroffenen Patienten, den richtigen Arzt und Operateur zu finden.
Dr. Schauwecker: „Generell hat jeder Patient die freie Wahl, für welchen Arzt er sich entscheidet. Ein Patient soll jedoch genau erfragen, welche Erfahrung der Operateur hat und wie oft pro Jahr er die betreffende OP durchführt. Vorteilhaft ist, wenn der Arzt ein gemäß Endocert zertifizierter Hauptoperateur ist, also die entsprechende Routine und Kompetenz nachweisen kann. Das gewährleistet dem Patienten auch, dass sowohl der Operateur als auch die Klinik strenge Richtlinien und Standards einhalten.“
Hilfe bei der Arztsuche bietet zum Beispiel die unabhängige Weiße Liste der Bertelsmann Stiftung. Dr. Schauwecker: „Am Ende sollte der Patient den Arzt wählen, dem er vertraut und bei dem er sich wohlfühlt.“

Patienten, die sich eine fachliche Zweitmeinung einholen, müssen sich in der Regel nicht erneut allen Untersuchungen unterziehen, sondern bringen ihre Erstuntersuchungs-ergebnisse mit. Seit dem 2015 vom Bundestag verabschiedeten Versorgungsstärkungs-gesetz hat jeder Patient ein Anrecht auf die Herausgabe aller Unterlagen und Ergebnisse des Erstbefundes. Auch Kosten entstehen dem Patienten in der Regel nicht, da das Einholen einer Zweitmeinung von den Krankenkassen übernommen wird - was auch in deren Interesse liegt, da dadurch eventuell eine Operation verhindert werden kann.

Allerdings gilt das Recht auf eine Zweitmeinung nur bei planbaren und „Menge-anfälligen“ Eingriffen. Gemeint sind damit Eingriffe, deren Anzahl in Deutschland auffällig steigt und bei denen nicht auszuschließen ist, dass finanzielle Motive hinter der OP-Empfehlung stecken. Typische Beispiele sind orthopädische Eingriffe wie Rücken-, Hüft- und Knie-OPs.

Weiterhin rät Dr. Schauwecker den Patienten, sich über die Operationstechniken Gedanken zu machen und die verschiedenen Varianten mit dem Zweitmeinungsarzt zur besprechen. „Vor allem für eine Hüft-OP sollte man auf jeden Fall eine minimal-invasive Operation in Erwägung ziehen“, so Dr. Schauwecker. Der Grund: Laut einer Studie werden bei 50 Prozent aller Hüftgelenksersatzoperationen wichtige Muskeln durchtrennt. Im Gegensatz dazu ist die minimal-invasive Operationsmethode, die direkt von vorne erfolgt und AMIS-Zugang genannt wird, oft der einzige Weg, um ohne große Schäden zum Hüftgelenk zu gelangen. Vorteil für den Patienten: kleinerer Hautschnitt, weniger Blutverlust, keine Durchtrennung großer Muskelgruppen, schnellere Rehabilitation.

Allerdings hat auch die minimal-invasive Operationstechnik einen Nachteil. Dr. Schauwecker: „Es ist nicht so einfach, das Implantat richtig zu positionieren, weil der Zugang kleiner ist. Daher sollte der minimal-invasive Zugang nur von einem erfahrenen Operateur angewendet werden.“


Über Priv.-Doz. Dr. med. habil. Johannes Schauwecker

Dr. Johannes Schauwecker ist ein erfahrener Spezialist für innovative arthroskopische Therapieverfahren und minimalinvasiven Gelenkersatz an Hüft- und Kniegelenk. Dr. Schauwecker studierte Medizin in Berlin und München. 2003 begann er seine Facharztausbildung zum Orthopäden und Unfallchirurgen am Universitätsklinikum rechts der Isar, die er am Klinikum Dachau und später erneut am Universitätsklinikum rechts der Isar fortsetzte. Seit 2010 ist Dr. Schauwecker Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. 2012 wurde er Oberarzt und im Januar 2016 Leitender Oberarzt. Schon früh spezialisierte sich Dr. Schauwecker auf die Behandlung von Hüft- und Kniegelenk. Besonders die ganzheitliche Betrachtung seiner Patienten und das Ausschöpfen von nicht-operativen Therapiemaßnahmen sind ihm dabei wichtig. Aus diesem Grund absolvierte er auch erfolgreich die Zusatzweiterbildung für Manuelle Medizin und Chirotherapie. Aufgrund seiner großen Erfahrung und Kompetenz ist Dr. Schauwecker seit vier Jahren zertifizierter Hauptoperateur für Gelenkersatzoperationen.

Dr. Schauwecker hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften verfasst. Aufgrund seiner herausragenden Kompetenz und Erfahrung ist Dr. Schauwecker seit Jahren sehr gefragt für wissenschaftliche Vorträge sowie als Fachprüfer bei der Bayerischen Landesärztekammer tätig.

Nach zwölfjähriger Tätigkeit am Universitätsklinikum rechts der Isar und über 3000 Operationen verstärkt Dr. Schauwecker seit Oktober 2017 das Orthopädiezentrum München Ost (OZMO).

Mehr Informationen unter: www.orthopaediezentrum-muenchenost.de

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José Carreras Leukämie-Stiftung fördert Nachwuchswissenschaftler

Unterstützung für drei Doktoranden, die auf dem Gebiet der Leukämie und verwandter Blutkrankheiten bei Kindern und Jugendlichen forschen. Die Stipendien gemeinsam mit der Fachgesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie übergeben

Frankfurt am Main/München, 7. Mai 2018 – „Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem – dieses große Ziel unseres Stifters José Carreras ist nur über den me-dizinischen Fortschritt erreichbar. Gemeinsam mit der Fachgesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie e.V. (GPOH) möchten wir deshalb in besonderem Maße talentierte junge Wissenschaftler motivieren, in dem Bereich Kinder- und Jugendmedizin zu forschen und ihnen optimale Voraussetzungen hierfür bieten. Wir hoffen, dass unsere Nachwuchsforscher damit einen Teil dazu beitragen, die Überlebenschancen der betroffenen jungen Patienten weiter zu verbessern“, erklärt Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung.¬¬

In diesem Jahr wurde nun das José Carreras-GPOH-Promotionsstipendium an drei junge Doktorandinnen und Doktoranden aus dem Bereich der Humanmedizin oder verwandter naturwissenschaftlicher Fächer vergeben. Die feierliche Ernennung der Promotionsstipendiaten Cora Beckmann (Freiburg), Jana Catrin Mormann (Münster) und Jonas Wilhelm (München) fand am Freitag im Rahmen der 91. Wissenschaftlichen Halbjahres-tagung des GPOH e.V. in Frankfurt am Main statt.

Prof. Angelika Eggert, Vorsitzende des Vorstandes der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie e.V.: „Im Namen der GPOH bedanke ich mich für das großar-tige Engagement der José Carreras Leukämie-Stiftung sowie bei den vielen Spenderin-nen und Spendern. Das José Carreras-GPOH-Promotionsstipendium ist nun schon im 2. Jahr eine wesentliche Basis, um den wissenschaftlichen Nachwuchs für die Leukämiefor-schung in Deutschland zu begeistern. Damit wird das Förderspektrum der Stiftung, die sich auch in anderen Bereichen seit vielen Jahren erfolgreich und nachhaltig engagiert, optimal ergänzt.“

Die Promotionsstipendiaten werden ein Jahr lang mit 800 Euro pro Monat plus einmalig 400 Euro für projektbezogene Reisen unterstützt. Insgesamt stellt die José Carreras Leu-kämie-Stiftung dafür 30.000 Euro bereit. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgte durch ein Gremium bestehend aus Experten der GPOH und des Wissenschaftlichen Beirats der José Carreras Leukämie-Stiftung.

Die José Carreras Leukämie-Stiftung hat bislang rund 150 Stipendien mit einer Förder-summe von fast 12 Millionen Euro finanziert. Dazu zählen nationale wie internationale Forschungsstipendien und auch bereits 39 Promotionsstipendien.


Mit dem José Carreras-GPOH-Promotionsstipendium werden in 2018 gefördert:

Cora Beckmann, Freiburg: „Ein Zebrafischmodell für die rasche Charakterisierung ge-netischer Einflussfaktoren auf die Hämatopoese“

Jana Catrin Mormann, Münster: „Die Identifizierung von epigenetischen Zielstrukturen in SMARCB1- negativen PTCL“

Jonas Wilhelm, München: „Analyse des immunmodulatorischen Surfaceomes der pädi-atrischen T-ALL“

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