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Ratgeberthema Recht: Weihnachten für Trennungskinder

Die Festtage und Ferien sind für getrennt lebende Familien oft Anlass zum Streit darüber, wo die Kinder feiern. Rechtsexperten erklären das Umgangsrecht und was passiert, wenn sich die Eltern nicht einigen können.

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Ratgeber / Recht / Familie

Trennungskinder: Weihnachten bei Mama oder bei Papa?
Die Festtage und Ferien sind für getrennt lebende Familien oft Anlass zum Streit darüber, wo die Kinder feiern. Rechtsexperten erklären das Umgangsrecht und was passiert, wenn sich die Eltern nicht einigen können.

Köln, 5. Dezember 2018 – Heiligabend bei der Mutter, erster Weihnachtstag beim Vater und zweiter wieder zurück für den Rest der Ferien? Für viele der über 2 Millionen bei nur einem Elternteil lebenden Kinder in Deutschland stellt sich dieser Tage die Frage, bei wem sie die Festtage verbringen. Besonders Weihnachten und Ostern bieten Anlass zu Diskussionen, denn als Familienfeste sind sie häufig mit Traditionen und bestimmten Erwartungen verbunden. Ein Streit zwischen den Eltern, in den sich vielleicht auch andere Familienmitglieder einmischen, ist nicht nur für die Kinder eine große Belastung. Um das zu vermeiden, sollten Vater und Mutter sich über das sogenannte Umgangsrecht einigen. Ratschläge von Familienrechtsexperten, wie sich Alltag und auch Ausnahmetage grundsätzlich regeln lassen:

Die Eltern trennen sich. Wodurch wird geregelt, bei wem die Kinder wie oft sind?

Trennen sich Familien, müssen sich die Eltern entscheiden, bei wem die Kinder zukünftig ihren Lebensmittelpunkt haben. Davon getrennt gibt es aber noch ein "Umgangsrecht", wie Franziska Hasselbach, Fachanwältin für Familienrecht bei der Kanzlei Hasselbach in Köln (www.kanzlei-hasselbach.de), erklärt: "Das Kind hat ein Recht darauf, mit beiden Eltern Zeit zu verbringen, unabhängig davon, wer das Sorgerecht innehat. Der nicht betreuende Elternteil ist ebenso zum Umgang berechtigt. Also geht es beim Umgangsrecht um das Besuchsrecht und die Pflicht meist desjenigen, bei dem das Kind normalerweise nicht lebt." Da es in Bezug auf die konkrete Ausgestaltung keine gesetzlichen Regelungen dafür gibt, müssen die Eltern darüber Vereinbarungen treffen. Häufigste Praxis dabei ist, dass die Kinder unter der Woche bei einem Elternteil bleiben, die Wochenenden oder jedes zweite bei dem anderen Elternteil.


Wie kommen Eltern bei einer Trennung zu so einer Regelung?

Kommen die Eltern gut miteinander aus, reicht theoretisch eine mündliche Absprache. Schwierig wird es jedoch oft, wenn das Verhältnis sich verschlechtert oder sich etwas an der Lebenssituation von Mutter oder Vater ändert. "Besser ist immer, die Vereinbarungen gleich zu Beginn schriftlich festzuhalten", rät RA Mustafa Üstün, Fachanwalt für Familienrecht in Kassel (www.ra-uestuen.de). "Bei Unstimmigkeiten hilft ein gemeinsam verfasstes Dokument, sich zu erinnern und womöglich die Emotionen nicht unnötig hoch kochen zu lassen." In den meisten Fällen werden jedoch keine schriftlichen Vereinbarungen getroffen, zumal sich diese nicht durch Zwang durchsetzen lassen. Im Zweifelsfall sollten Eltern sich beraten lassen, wie sie klare und faire Regelungen treffen können, beispielsweise beim zuständigen örtlichen Jugendamt. Eine kostenlose Vorlage für eine schriftliche Regelung des Umgangsrechts gibt es hier zum Download: https://www.kanzlei-hasselbach.de/2017/umgangsregelung-kostenloses-muster-umgangsvereinbarung/11/


Weihnachten steht vor der Tür – wo feiern die Kinder?

In der Regel verbringen Kinder Weihnachten bei einem Elternteil, Silvester dann beim anderen, und im Folgejahr wird getauscht. Denkbar ist auch die Variante Weihnachten bei der Mutter, Ostern beim Vater usw. Vor allem bei Familien, die weiter auseinander leben, hilft diese Vorgehensweise, Unruhe und unnötige Strapazen für die Kinder zu vermeiden. Anwältin Franziska Hasselbach empfiehlt Regelungen, bei denen das Kind an einem Tag beim Vater, am anderen bei der Mutter ist, nur bei sehr kurzen Wegen zwischen den Eltern – vor allem bei kleineren Kindern. Als Entscheidungskriterium muss immer das Wohl des Kindes herangezogen werden. Das heißt konkret: Ein Kind, das noch ans Christkind glaubt, sollte an Weihnachten nicht unnötig lange im Auto oder in Bahnhöfen sitzen müssen.



Und der Rest der Ferien, wo bleiben die Kinder dann?

Sind die Kinder etwas älter und können sich schon selbständig zwischen den Wohnungen bewegen, ist bei kürzeren Entfernungen zum Beispiel auch Weihnachten beim Vater und Silvester bei der Mutter oder umgekehrt denkbar und ein Tausch dann im Folgejahr. Grundsätzlich haben die Eltern ein Recht auf Umgang während eines Teils der Ferien, ein Wechsel während der Schul- oder Kindergartenferien bietet sich also an. Familienrechtsexperte Mustafa Üstün weist darauf hin, dass für Regelungen die Ferientermine des Bundeslands eine entscheidende Bedeutung haben, in dem die Kinder leben.



Betrifft das Umgangsrecht auch andere Personen als die Eltern?

Auch Geschwister, die nicht mit dem Kind zusammenleben und Stiefeltern oder andere wichtige Bezugspersonen haben ein Umgangsrecht mit dem Kind, wenn es dessen Wohl dient. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass das vor allem auf die Großeltern zutrifft. Eltern dürfen Oma und Opa daher nicht eigenmächtig verwehren, das Kind zu sehen. Franziska Hasselbach: "Ob der Umgang mit den Großeltern dem Wohl des Kindes dient, hängt oft davon ab, wie zerstritten die Eltern sind. Manchmal gehen damit Konflikte für das Kind einher, die eher zu zusätzlichem Stress führen. Ein Gericht würde dann in der Regel gegen das Umgangsrecht der Großeltern entscheiden." Wenn Großeltern regelmäßig ihre Kinder sehen, müssen sie sich an die Erziehungsvorgaben der Eltern halten. Setzen sie sich etwa darüber hinweg, kann sich das auf ihr Umgangsrecht auswirken.



Dürfen Kinder eigentlich beim Umgangsrecht mitbestimmen?

Da es beim Umgangsrecht immer um das Wohl des Kindes geht, müssen dessen Wünsche auf alle Fälle berücksichtigt werden. Im Streitfall vor dem Familiengericht werden Kinder schon ab einem Alter von drei Jahren befragt. Klar ist aber auch, dass gerade kleine Kinder die Konsequenzen einer Entscheidung nicht immer abschätzen und daher nicht alleine bestimmen können. Ein Gericht gewichtet den Willen und die Vorstellung von Kindern ab einem Alter von elf bis 13 Jahren stärker und entscheidet, vorausgesetzt das Kind hat die notwendige Einsichtsfähigkeit, nicht gegen dessen Willen. Der Rat von Mustafa Üstün: "Der Wille des Kindes nimmt mit zunehmendem Alter des Kindes zu. Bei allen Regelungen des Umgangsrechts geht es in erster Linie darum, was das Beste für das Kind ist. Dennoch sollte mach auch auf die Realisierbarkeiten ein Auge werfen, vor allem auf freie Zeiten der beispielsweise in drei Schichten arbeitenden Elternteile. Man kann nicht nur nach dem Wunsch der Kinder handeln bzw. agieren."



Bungeejumpen oder Südamerika-Reise – wer entscheidet, was geht?

Während die Kinder bei einem Elternteil sind, bestimmt dieser auch über den Aufenthaltsort des Nachwuchses. Ausflüge oder Besuche bei der Oma fallen laut Rechtsanwältin Hasselbach unter "Angelegenheiten des täglichen Lebens" und müssen nicht extra abgesprochen werden, ebenso wie gängige Urlaubsreisen innerhalb der EU und den üblichen sicheren Urlaubsländern. Auf die individuelle Situation muss sich der umgangsberechtigte Elternteil jedoch einstellen, sodass lange Flugreisen mit einem Kleinkind nicht so leicht möglich sind. Konflikte einstehen meist, wenn es um risikoreiche Sportarten oder Reisen in ferne Länder geht. "Gerichte werten solche Unternehmungen als 'Angelegenheit von erheblicher Bedeutung', über die die Eltern gemeinsam entscheiden müssen", so Hasselbach. Entscheidend ist auch hier die Frage, was dem Kindeswohl dient, also beispielsweise welcher Gefahr es bei einer Reise in ein Land ausgesetzt ist.



Die Eltern können sich nicht einigen – wer hilft im Streitfall?

Für Eltern besteht keine Anwaltspflicht bei der Regelung des Umgangsrechts. Kommen sie bei gewissen Punkten nicht weiter, kann beispielsweise das zuständige örtliche Jugendamt Informationen beisteuern oder vermitteln. Ehe der gerichtliche Weg beschritten wird, hilft den Eltern oft auch eine Familienmediation, einen gemeinsamen Weg zu finden. Beratend tätig sind außerdem speziell für Familienrecht ausgebildete Anwälte, die im Streitfall die Interessen eines Elternteils vertreten können. Werden sich die Parteien gar nicht einig, muss das Familiengericht eingeschaltet werden. Für das Umgangsrecht bedeutet das: Der Richter oder die Richterin trifft dann die Entscheidung, wer das Kind wann und wie lange sehen darf und unter welchen Umständen. Haben die Eltern die kostenlose Hilfe des Jugendamtes im Vorfeld nicht in Anspruch genommen, weil zum Beispiel ein Elternteil nicht mitwirkt, bewilligt das Familiengericht allerdings keine Verfahrenskostenhilfe.


Kostenloses Muster für Umgangsregelung zum Download: https://www.kanzlei-hasselbach.de/2017/umgangsregelung-kostenloses-muster-umgangsvereinbarung/11/

Die Experten:

Franziska Hasselbach ist Fachanwältin für Familienrecht bei der Kanzlei Hasselbach in Köln, Frankfurt und Bonn, https://www.kanzlei-hasselbach.de
RA Mustafa Üstün ist Fachanwalt für Familienrecht in Kassel, https://www.ra-uestuen.de

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Ingenieursbarbies: Deutschland braucht Frauen als Innovationsmotor

Seit August gibt es auf dem Spielzeugmarkt eine Barbie als Robotik-Ingenieurin. Doch im wahren Leben fehlen der Industrie weibliche Eigenschaften, behauptet ein Personalexperte für Technik.

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Unternehmen / Arbeitsplatz / Industrie

Ingenieursbarbies: Deutschland braucht Frauen als Innovationsmotor
Seit August gibt es auf dem Spielzeugmarkt eine Barbie als Robotik-Ingenieurin. Doch im wahren Leben fehlen der Industrie weibliche Eigenschaften, behauptet ein Personalexperte für Technik.

 
Offenbach, 26. November 2018 – 18 Prozent, das ist der Anteil von erwerbstätigen Frauen in Ingenieursberufen (Mikrozensus 2014). Schon im Grundschulalter werden Kinder so sozialisiert, dass Fünftklässlerinnen sich in naturwissenschaftlichen Disziplinen für weniger begabt halten (DIW Berlin 2017) als gleichaltrige Jungen. Seit kurzem fördert der Spielzeughersteller Mattel mit seiner Ingenieursbarbie laut eigenen Angaben „das Interesse von Mädchen für MINT-Fächer“. Doch bis die Kinder von heute ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben, werden die männlich dominierten Ingenieursteams weiterhin durch das Fehlen von Frauen gebremst. Denn, so meint ein Personalexperte, mehr Frauen können die Kreativität und das Wohlbefinden in der technischen Arbeitswelt deutlich steigern.

Die deutsche Industrie könnte mit mehr Frauen besser bei innovativen Technologien sein

Reine Männerteams leiden nicht selten unter ihrem schroffen Umgang, weiß der Personalberater Georgios Papanikolaou. Der Spezialist für Technik-Persönlichkeiten bedauert den Mangel an weiblichen Mitarbeitern in Ingenieursberufen. Denn die Anwesenheit von Frauen bewirke nicht nur einen respektvolleren Ton in der Arbeitsumgebung, sondern auch einen größeren Blickwinkel für Aufgaben und damit kreativere Lösungen. Das hält der Personalberater vor allem in Hinblick auf die zukunftsweisende Technologien wie künstliche Intelligenz oder Robotik für unerlässlich. Er geht davon aus, dass ein größerer Anteil an Frauen die Industrie in Deutschland enorm nach vorne bringen könnte. Für gemischte Teams spricht sich auch Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell, Vorsitzende des VDI-Netzwerks Frauen im Ingenieurberuf, aus: „Divers aufgestellte Mitarbeitende finden bessere Lösungen für komplexe Probleme als homogene Gruppen. Potenziale lassen sich am besten ausschöpfen, wenn sich eine Gruppe wertschätzend verhält, unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder körperlichen Beeinträchtigungen.“

Die weibliche Herangehensweise ist ebenbürtig und wichtig

Eines der vorherrschenden Glaubenssätze über Ingenieursberufe: Es gehe nur um analytisches Denken und Technikverständnis. Eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, für die mehr als 2.000 SchülerInnen und Studierende an deutschen (Hoch-)Schulen befragt wurden, belegt dies: Die Befragten nannten neben mangelndem Interessen und der Schwierigkeit der Ausbildung vor allem die fehlende Kreativität der Fächer (22 Prozent Studierende/ 21 Prozent SchülerInnen) als Grund, sich gegen ein MINT-Fach zu entscheiden. Personalberater Papanikolaou widerspricht dem Klischee: „Um als Ingenieur oder Informatiker innovativ zu sein, ist Kreativität enorm wichtig. Ideen und Lösungen entwickelt man nicht durch schematisches Denken oder Programmieren. Die Frauen in Entwicklungsteams bringen weibliche Perspektiven und Herangehensweisen mit, die vielleicht anders sind als männliche, aber absolut ebenbürtig.“ Gerade in Zeiten der rasanten Bewegungen bei neuen Technologien würde Papanikolau gerne mehr Frauen für Ingenieurspositionen rekrutieren. Möglicherweise wird das leichter in Zukunft, denn 23% aller Studierenden, die im Wintersemester 2017/2018 in einem ingenieurwissenschaftliches Fach eingeschrieben waren, sind weiblich. Ob die Ingenieursbarbie eine Veränderung im Denken der kleinen Mädchen hervorrufen wird, bleibt abzuwarten – zumal es das Spielzeug nur ein Jahr lang auf dem Markt geben soll.

 


Außerdem zum Download die Geschichte einer Frau: 

- Im Technik-Job und kein Mann: Erfolg geht auch anders -

Eine Frau berichtet von ihren unterschiedlichen Erfahrungen mit den männlichen Kollegen in der Technik-Branche und erklärt, wie Frauen aus ihrer Sicht Aufgaben anders angehen. Gerne vermitteln wir Ihnen auch den Kontakt.

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Erfogsgeschichte anders: Im Technik-Job und kein Mann

Eine Frau berichtet von ihren Erfahrungen mit männlichen Kollegen in der Technikwelt. Ihre weibliche Arbeitsweise trifft immer wieder auf Unverständnis – trotz offensichtlicher Erfolge.

 Pressemitteilung
Arbeitsplatz / Frauen

Im Technik-Job und kein Mann: Erfolg geht auch anders
Eine Frau berichtet von ihren Erfahrungen mit männlichen Kollegen in der Technikwelt. Ihre weibliche Arbeitsweise trifft immer wieder auf Unverständnis – trotz offensichtlicher Erfolge.

Offenbach, 8. November 2018 – Mit einem Anteil von 15 Prozent der Beschäftigten sind Frauen in MINT-Berufen die Ausnahme (Bundesagentur für Arbeit 2016). Was das für das Arbeitsumfeld bedeuten kann, erlebt die Vertriebsspezialistin Elisabeth Meidl jeden Tag. Die einzige Frau unter lauter männlichen Kollegen verantwortet den Vertrieb eins Herstellers von Spezialfolien für Bayern und ganz Österreich. Dass sie das technische Knowhow für ihre Arbeit mitbringt, stellen Kollegen wie Kunden immer wieder in Frage. Sich erklären muss sie sich aber vor allem zu ihrer Vorgehensweise, denn diese unterscheidet sich von der männlicher Kollegen. Die Reaktionen schwanken zwischen Missgunst, Bewunderung und sexuellen Avancen.

Langjährige Erfahrung plus weibliche Fähigkeiten für den Erfolg
Offene Diskriminierung ist im Berufsalltag von Elisabeth Meidl eine Ausnahme, doch sie ist schon vorgekommen. So unterstellte ihr ein Kollege einmal, ihrer Aufgabe nicht gewachsen zu sein und sprach ihr technisches Wissen ab: Begründung: „Frauen können das nicht.“ Als sie ihn mit ihren Leistungen überholte, diffamierte er sie öffentlich. Die Firma zog schließlich die Reißleine und trennte sich von ihm. Zum Glück ist das die Ausnahme für Meidl, die seit gut einem Jahr für ein Unternehmen im Vertrieb als technische Beraterin tätig ist. Seit 28 Jahren arbeitet sie schon in männlichen dominierten Umfeldern für Firmen im technischen Anlagenbau und in der Verpackungsindustrie. Solch schlimme Probleme aufgrund ihres Frauseins hatte sie sonst nicht erlebt, aber im Job anders betrachtet zu werden ist für sie Alltag: „Man muss definitiv mehr leisten als Frau um sich zu beweisen. Anders als bei den männlichen Kollegen stellen bei mir zum Beispiel erst einmal viele in Frage, dass ich mich mit den Maschinen meiner Kunden auskenne.“ Andere Mitarbeiter seien anfangs auch darüber erstaunt gewesen, wie rasch und selbstverständlich sie mit potentiellen Kunden in intensiven Kontakt kommt und waren von ihrer direkten Vorgehensweise teilweise irritiert. Meidl selbst macht neben ihrer langjährigen Erfahrung in Gesprächsführung vor allem Fähigkeiten für ihren Erfolg verantwortlich, die sie bei Frauen für stärker ausgeprägt hält als bei Männern: Zuhören können und Einfühlungsvermögen. Zwar glaubt sie nicht, dass Frauen im Vertrieb unbedingt besser sind, ihre Herangehensweise sei aber eben eine andere – und der der Männer ebenbürtig.
 
Die geschlechtliche Seite immer mitdenken
Diese Aussage unterstützt auch Georgios Papanikolaou, Personalberater für die Technik-Branche. Er hat Elisabeth Meidl ihre derzeitige Position vermittelt. Seid Credo: Menschen sollten dort arbeiten, wo sie ihre persönlichen Talente und Vorlieben einsetzen dürfen und nicht nur ihre Qualifikationen auf dem Papier. „Frauen“, so der Experte, „sind in Vertriebspositionen oft stark, denn sie bringen häufiger als Männer die notwendige Empathie mit, um ihr Gegenüber zu einem offenen Gespräch zu bewegen. Und vor allem haben sie Spaß daran.“ Technische Beratung und Vertrieb machen der Mittvierzigerin aus dem niederbayerischen Ortenburg großen Spaß, auch wenn sie in dieser Männerwelt immer wieder einmal genötigt ist persönliche Grenzen zu stecken. So setzt sie bewusst nicht auf Kleidung, die offensichtlich von ihrer Kompetenz ablenken könnte. Denn immer wieder bekommt sie eindeutige sexuelle Angebote von Männern aus ihrem beruflichen Umfeld. Dies auch schon einmal so vehement, dass nichts mehr half als ihren Chef einzuschalten. „Man muss die geschlechtliche Seite immer mitdenken“, so Elisabeht Meidl. „Das ist unterschwellig bei allem was ich tue und wie ich es tue ein Thema.“ Dennoch fühlt sie sich in ihrem Job vollkommen wohl und geht darin auf. Anderen Frauen in maskulin geprägten Teams rät sie zu Selbstbewusstsein und dazu, sich nicht unter Druck setzen zu lassen: Auch wenn die Männer eine andere Vorgehensweise bevorzugten, sollte eine Frau auf ihren eigenen weiblichen Weg vertrauen, wenn er sie zum Erfolg führt.

 Der Personalberater und Inhaber der people grow Personalberatung besitzt als Industriemechaniker und mit einem Maschinenbaustudium eine Doppelqualifikation für seine Branche. Als Unternehmensinsider wirbt er für seine Vision einer werteorientierten Arbeitswelt. Sein Leitgedanke: „mit Persönlichkeit zur Technik“. Papanikolaou ist Inhaber einer Personalberatung mit Sitz in Offenbach am Main.

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https://se.myconvento.com/public/get_file.php?id=2555869

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Jubiläumskonzert: „O Fortuna!“ in der Tonhalle

Seit 25 Jahren bereichern die Heinrich-Heine-Symphoniker das musikalische Leben in Düsseldorf. Das feiern sie zusammen mit internationalen Sängern unter der Schirmherrschaft von OB Geisel.

Terminankündigung
Jubiläumskonzert: „O Fortuna!“ in der Tonhalle

Seit 25 Jahren bereichern die Heinrich-Heine-Symphoniker das musikalische Leben in Düsseldorf. Das feiern sie zusammen mit internationalen Sängern unter der Schirmherrschaft von OB Geisel.

Düsseldorf, 4. Oktober 2018 – Ob Carl Orff den Düsseldorfer Erstligisten kannte, ist nicht gewiss. Ganz sicher aber befinden sich unter den rund 60 Musikern der Heinrich-Heine-Symphoniker einige Fußballfans, die bei Spielen des Heimatvereins während der Probe schon mal auf den Zwischenstand schielen. So könnte also kaum ein musikalischer Ruf geeigneter sein als „O Fortuna!“, um das 25-jährige Bestehen eines Düsseldorfer Sinfonieorchesters einzuläuten, die ersten gesungenen Worte der „Carmina Burana“ von Carl Orff. Um dieses Monumentalwerk der Klassik am 18. Oktober in der Tonhalle auf die Bühne zu bringen, haben die Heinrich-Heine-Symphoniker unter der Leitung von Desar Sulejmani mehrere Chöre aus der Region sowie dem Kosovo und erstklassige internatio-nale Vokalsolisten zusammen geschart. Denn ein Vierteljahrhundert Orchestergeschichte ist dem Ensemble aus professionellen und ambitionierten Laienmusikern schon einige Paukenschläge wert. Mit eingängigen Melodien, faszinierenden Rhythmen inklusive zweier Klaviere und einem Kinderchor berührt Carl Orffs Vertonung einer Sammlung mittelalter-licher Liedtexte Menschen aller Altersstufen und Vorbildung. Genau die richtige Musik für ein Jubiläum, denn die Heinrich-Heine-Symphoniker wollen auch Menschen ansprechen, die sonst nicht regelmäßig klassische Konzerte besuchen. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung trägt OB Thomas Geisel.

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20 Uhr | Tonhalle
Eintritt 18 Euro / ermäßigt 12 Euro
Karten an den VVK-Stellen der Tonhalle und an der Abendkasse

Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy: „Das Märchen von der schönen Melusine“
Carl Orff: „Carmina Burana“

Ausführende:
Heinrich-Heine-Symphoniker
Kammerchor der Musikfakultät, Universität "Haxhi Zeka", Peja, Kosovo | Kinder- und Jugendchor St. Remigius Düsseldorf (Ltg. Petra Verhoeven) | Mitglieder des Unichors Essen und des Meckenheimer Kammerchors
Sooyeon Kim, Sopran | Matthias Koziorowski, Tenor | Alexander Kalina, Bariton
Desar Sulejmani, Dirigent

Musizieren und andere mit Musik fördern
Die Heinrich-Heine-Symphoniker e.V., seit 2006 unter der musikalischen Leitung von Desar Sulejmani, blicken auf über 100 Konzerte und unzählige Stunden gemeinsamen Musizie-rens zurück. 1993 als eingetragener Verein aus einem Kreis ehemaliger Studierender der Universität Düsseldorf gegründet, hat sich das Ensemble schon lange in der Region etabliert und gibt mindestens vier Konzerte jährlich rund um die Landeshauptstadt. Dafür finden die Musiker neben den wöchentlichen Proben in einem Hörsaal an der Uni auch immer ganze Wochenenden, um ihr Konzertrepertoire intensiv einzustudieren. Mit im Programm ist häufig auch ein Solokonzert. „Am liebsten arbeiten wir mit jungen Talenten von Schulen und Hochschulen zusammen, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen“, so Norbert Siebmanns, der dem Verein als Vorsitzender vorsteht. „Wir wissen, wie wichtig solistische Auftrittsmöglichkeiten für sie sind und freuen uns immer über die gemeinsame musikalische Energie.“ In den Jahren ihres Bestehens haben sich die Heinrich-Heine-Symphoniker auch des Öfteren karitativ engagiert, beispielsweise mit Konzerten für den Düsseldorfer Kinderhilfsverein Sterntaler e.V. Zuletzt beschritten die Musiker sogar ganz ungewöhnliche Wege und ließen sich in einem Benefizkalender von einem Fotografen mit ihren Instrumenten porträtieren. Der Erlös ging mit Krass e.V. in die kulturelle Bildung benachteiligter Kinder und Jugendlicher.

Üben, Bühne und jede Menge Spaß
Auch wenn das Hauptanliegen der Instrumentalisten mit ihren Celli, Trompeten oder Flöten das Erlebnis des Musizierens mit anderen ist – der Spaß fehlt in der Gemeinschaft auf keinen Fall. Denn wenn das Orchester eine Sinfonie erarbeitet hat, wollen die Musiker das natürlich feiern. Auf dem Programm stehen daher nicht nur Konzerte, sondern auch immer wieder Konzertreisen, etwa in den letzten Jahren nach Albanien auf Einladung der Deutschen Botschaft, nach Polen im Zeichen der Völkerverständigung oder Italien auf den Spuren berühmter Musiker. „Unter unseren Musikern gibt es einige, die von Anfang an dabei sind“, erzählt Siebmanns, selbst Gründungsmitglied. „Das ist schön, denn Kontinuität hilft dem Zusammenspiel. Und gleichzeitig bekommt das Orchester immer wieder spannende neue Impulse, die mit jungen Mitspielern in die Proben kommen.“ In diesem Herbst begießt das Orchester nun in der Heimat sein erstes Vierteljahrhundert. Und ganz im Zeichen ihrer Verwurzelung im Rheinland spielen die Heinrich-Heine-Symphoniker noch die Konzertouvertüre „Das Märchen von der schönen Melusine“ von Felix Mendelssohn Bartholdy – komponiert 1833, im Jahr seiner Anstellung als Generalmusikdirektor in Düsseldorf. Wem es nicht möglich ist, das Konzert in der Tonhalle zu besuchen, hat am 16. Oktober die Gelegenheit das Programm im Xantener Dom zu hören.

Infos
Als Verein finanziert sich das Orchester über Mitgliedsbeiträge und Spenden.Proben finden montags von 19.45 bis 22.00h im Hörsaal 3A der Universität Düsseldorf statt. Neue InstrumentalistInnen sind stets willkommen.
Sie benötigen Fotomaterial oder weitere Informaionen zum Orchester? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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22.9. Königswinter: Deutsche Rhein-Philharmonie

Die Deutsche Rhein-Philharmonie gastiert mit einem romantischen Programm in Königswinter

Terminankündigung / Einladung an die Presse
Kultur/Klassik
 

Romantische Lichtblicke: die Deutsche Rhein-Philharmonie in Königswinter

Mit Brahms, Gershwin und spannender zeitgenössischer Musik eröffnet das neue Orchester aus dem Rheinland die Spielzeit von Pro Klassik.


Königswinter, 17. September 2018 – Kurz vor ihrer Konzertreise nach Mazedonien gastiert die Deutsche Rhein-Philharmonie (DRP) in Königswinter und präsentiert ein Programm mit romantischen und jazzigen Klängen. Wie schon 2017 eröffnet das Ensemble auch dieses Jahr die Spielzeit von Pro Klassik. Auf dem Programm steht als romantisches Hauptwerk die 3. Sinfonie in F-Dur von Johannes Brahms – schon zu Lebzeiten des Komponisten ein Publikumsliebling. Wohl noch populärere dürften die Töne aus Gershwins "Rhapsody in Blue" daher kommen. Dabei dirigiert Desar Sulejmani, künstlerischer Leiter der DRP, nicht nur, sondern er übernimmt auch den Klavierpart dieses opulent besetzen Jazz-Klassik-Gemischs. Hierzulande möglicherweise noch nie gehört hingegen: Fatos Lumanis Konzert-Rhapsodie für Violine, Klavier und Streichorchester. Lumani ist der derzeit bekannteste mazedonische Komponist (Jahrgang 1983) und empfängt das Orchester im Oktober auf dessen Konzertreise im Oktober in Skopje und Tetovo.



Die Deutsche Rhein-Philharmonie bittet Sie, das Konzert anzukündigen und lädt Sie herzlich ein darüber zu berichten.


 Samstag, 22.9.2018 19 Uhr CJD Gymnasium Königswinter Johannes Brahms – Sinfonie Nr. 3 in F – Dur Op. 90 
Fatos Lumani (*1983) – Konzert-Rhapsodie für Violine, Klavier und Streichorchester
George Gershwin – Rhapsody in Blue Deutsche Rhein-Philharmonie
Desar Sulejmani, Klavier & Leitung  Cleethorpeser Platz 12
53639 Königswinter  Eintritt 18 Euro, Kinder und Jugendliche frei (Abendkasse) Kartenreservierung (16 Euro) unter info@pro-klassik.de oder per Tel. unter 0209 60503974 oder SMS an 0173 2994437  

Sie möchten ein Interview führen, über das Konzert berichten oder benötigen weitere Informationen zum Orchester oder Dirigenten? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 
Gerne stellen wir Ihnen weiteres Fotomaterial in druckfähiger Auflösung (auch Hochformat) zur Verfügung.

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